Heidelbeere / Blaubeere

Diese Blaue Beere ist unter vielen Namen bekannt, “Blaubeeren, Hoiber oder auch Hoiwa”. Aber all diese Namen verweisen auf eine Pflanze – die “Heidelbeere” (Vaccinium myrtillus).

Vorkommen & Verbreitung: Die Heidelbeere wächst unter anderem in zwergstrauchreichen Hochmooren. Zudem auch in einigen verschiedenen Wäldern. Diese umfassen unter anderem Hainsimsen-Buchenwäldern, Eichenwäldern sowie in Fichtenwäldern. Sie wächst zudem auch auf Sandheiden.

Wuchsform: Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 10 cm bis zu 60 cm. Es handelt sich um eine mehrjährige krautige Staude. Sie ist sehr stark verzweigt. Am Ende dieser Zweige sitzen die Blüten, Blätter und Früchte. Die Äste haben eine grüne bis leicht rötliche Färbung. Die Wurzel kriecht flach unter der Bodenoberfläche.

Blätter: Die Blätter haben eine Länge von zwei bis drei Zentimeter. Diese sind länglich, eiförmig bis elliptisch aufgebaut. Sie sind an den Rändern leicht gezähnt. Im Herbst verfärben sich die Blätter von dunkelgrün nach dunkelrot.

Blüten: Die Blüten sitzen einzeln an den Stängeln in einer nickenden Form. Die Krone wird nur 3 bis 3,5 mm groß. Sie sind kugelförmig aufgebaut und haben eine rötliche Färbung. Sie blühen von April bis in den Juni.

Beeren: Die Beeren sind anfangs grünlich oder rötlich gefärbt. Wenn sie reifen Färben sie sich blauschwarz. Die Früchte sind essbar. Sie enthalten sehr viele Ballaststoffe und weitere Nährstoffe wie Carotin und Vitamin A. Die Beeren können von Juni bis in den September geerntet werden.

Besonderheiten

Weitere Namen: Die Heidelbeere hat einige volkstümliche Namen. Unter anderem sind das “Haidla” (im Allgäu), “Hoiber” (im Niederbayerischen) oder auch Hoarbeer. Sie wird zudem auch als Schwarzbeere bezeichnet.

Verwendung der Pflanze: Die Früchte können zu Marmeladen oder auch Spirituosen hergestellt werden. Die frischen Beeren werden durch zerkleinern und kochen zu Marmelade verarbeitet. In den Gebirgslagen wird der hochprozentige “Heidelbeergeist” hergestellt. Im Bayerischen Wald ist der “Heidelbeerlikär” sehr beliebt.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F, K

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