Alpen-Brandlattich

Eine kleine Schönheit der Alpen, die Blüte des “Alpen-Brandlattich” (Homogyne alpina).

Vorkommen und Verbreitung: Der Alpen-Brandlattich wächst auf Bergfichtenwäldern, Zwergstrauchgebüschen und Silikatmagerrasen. Die Pflanze kommt in den Gebirgen in Mitteleuropa auf einer Höhenlage von 500 bis zu 3.000 Metern vor. Sie bevorzugt feuchte, humusreiche, moosige Böden.

In Deutschland wächst sie vor allem in den folgenden Gebieten vor.

  • in den Alpen
  • im höheren Alpenvorland (ab 500 Metern)
  • in den südlichen Regionen des Bayerischen Wald
  • sehr zerstreut im Erzgebirge
  • in einigen lokalen Gebieten im Südschwarzwald

Wuchsform: Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 10 bis 40 cm. Die Wurzel ist kriechend im Boden verankert. Die dicke Hauptwurzel bildet weitere feinere Wurzel. Der Stängel steht aufrecht und besitzt nur eine Blüte am Ende. Der Stängel hat eine hellgrüne Farbe.

Blattform: Die ausdauernde, krautige Pflanze besitzt grundständige, rundlich oder herz- bis nierenförmige Blätter.

Blüten & Pappus: Die Blüten sitzen am Ende der länglichen Stiele. Die Blüten haben eine hellviolette Färbung, die Hüllblätter sind wollig mit einer braunroten Farbe. Die aus der Blüte ragenden Zipfel haben eine purpurne Farbe. Die Blütenkörbchen besitzen einen Durchmesser von 25 mm. Die Blütezeit reicht von Mai bis in den August.

Die Pappus (Samen, ähnlich wie beim Löwenzahn) sind schneeweiß.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F

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