Aronstab, gefleckter

Der gefleckte Aronstab (Arum maculatum) galt im Mittelalter als Hexen- oder Zauberpflanze – Er wurde zur Giftpflanze des Jahres 2019 gewählt.

Vorkommen und Verbreitung: Der gefleckte Aronstab wächst vor allem in lichten Laub- und Mischwäldern. Dabei bevorzugt er feuchte und nährstoffreiche Humusböden. Er ist in fast ganz Mittel- und Südeuropa verbreitet.

Wuchsform: Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 15 bis 50 cm. Es bildet sich ein aufrecht stehender Blütenstand. Um diesen herum bilden sich die Blätter.

Blätter: Die Blätter sind pfeilförmig aufgebaut. In manchen Fällen können sie braun gefleckt sein. Die restlichen Blätter haben eine grüne Färbung.

Blüten: Die Blüte der Pflanze besitzt ein grünes Hüllblatt, dass einen braunen Blütenkolben umschließt. Dieser duftet nach Aas und soll so Fliegen anlocken. Die Fliegen bestäuben durch den Kontakt mit dem Blütenkolben die Blüte. Die Blütezeit reicht von April bis Mai.

Früchte: Im August bis September bilden sich die zunächst grünen, später orangenen (reifen) Früchte. Diese sitzen in einer stängelumfassenden Rispe.

Besonderheiten

Giftigkeit der Pflanze: Die gesamte Pflanze ist giftig und enthält einen hohen Gehalt an “Caliumoxalat” und “Aroin”. Es kommt vor allem bei Kindern häufig zu einer Vergiftung mit den strahlend orangenen Beeren. Diese sollten auf keinen Fall gegessen werden. Bereits kleine Mengen können zu Vergiftungserscheinungen führen.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1

2 Antworten auf “Aronstab, gefleckter”

  1. Avatar
    Rebwar sagt:

    Ich möchte wissen welche Richtungs Geschmack hat,scharf, bitter, oder irgendwas anderes. Wenn das ist scharfe Geschmack dann ist doch essbar und habe ich schon zu Hause, aber natürlich nach ein art und weiße vorbereiten, so grün ist sehr unangenehm scharf , wir essen das gern.

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  2. Michael Richter
    Michael Richter sagt:

    Diese Pflanze kann man auf keinen Fall essen. Es handelt sich um eine Giftpflanze! Denn in allen Teilen, auch in den Blättern ist ein Giftstoff enthalten.

    Sie verwechseln die Pflanze wahrscheinlich mit einer bei Ihnen heimischen Pflanze?

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