Dahlien

Eine Blume mit mexikanischen Wurzeln, die “Dahlie” (Dahlia ~ variabilis ~).

Vorkommen und Verbreitung: Die Dahlie kommt bei uns als Zierpflanze in Gärten und Parks vor. Es handelt sich um eine nicht winterharte Pflanze.

Wuchsform: Die Pflanze kann eine Höhe von 30 cm bis zu 3 Metern erreichen. Die Stängel sind aufrecht und an deren Ende sitzen die Blütenköpfe.

Blüten: Viele der heute erhältlichen Sorten sind Hybriden der 30 Arten. Mittlerweile gibt es über 1000 verschiedene Sorten in den unterschiedlichsten Farben. Die Blütenfarbe reicht von rosa über weiß, rot, gelb, orange oder violett. Ihre Blütezeit variiert je nach Sorte von Juni bis zum ersten Frost. Die Pflanzen sind aber nicht winterhart.

Überwinterung: Im Herbst werden die Pflanzen bis zu 10 cm über dem Boden zurück geschnitten. Die Dahlienknollen sollten im Spätherbst aus der Erde ausgegraben und im Haus trocken gelagert werden.

Dahlien können zudem auch im Kübel gezüchtet werden. Auch diese Kübel müssen im Winter ins Haus geholt werden.

Besonderheiten

Herkunft der Pflanze: Die gesamte Gattung umfasst nur ca. 35 Arten. Sie stammen ursprünglich aus Mexiko und Mittelamerika. Sie schmückten bereits die Tempel der Azteken. Man schätzt das es heutzutage 20.000 bis 30.000 verschiedene Dahliensorten weltweit existieren.

Namensherkunft: Die Dahlien erhielten ihren Namen von dem schwedischen Botaniker “Dr. Dahl”. Es gab eine Zeit lang auch einen alternativen Namen: “Georgina”. Dieser Name wird zum letzten Mal im Jahr 1832 in einer Botanischen Zeitschrift erwähnt. Heute gilt dieser Name als weitestgehend unbekannt.

Geschichte der Pflanze

Über die Geschichte der Dahlie: Die ersten bekannten Aufzeichnungen über die Dahlien sind Ende des 16. Jahrhunderts durch Francisco Hernandez entstanden. In einem seiner 4 Bücher gibt es eine Zeichnung der Dahlie mit dem lateinischen Namen “Dahlia variabilis”. Dies soll laut einer Buchquelle die einzige Erwähnung in der Literatur für ganze 130 Jahre sein.

Erst wieder im Jahr 1787 wurden die Pflanzen zum ersten mal wieder beschrieben. Der französischen Botaniker “Nicolas Joseph Thiéry de Ménonville” hat diese in einem Garten in der Nähe von “Guaxaca” gefunden und beschrieben.

Im Jahr 1789 wurden die ersten Dahlien nach Europa eingeführt. Vincentes Cercantes – Direktor des Botanischen Gartens von Mexiko – schickte einige Samen an Abbé Cavanilles – Direktor der königlichen Gärten in Madrid.

Im Jahre 1800 brachte der Naturforscher Alexander von Humboldt weitere Arten unter anderem nach Berlin und Paris. Über die folgenden Jahre wurden die verschiedenen Arten in Gärten und Wintergärten nachgezüchtet.

Verbreitungs-Codes: keine (synthetisch)

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