Darwins Samtpappel

Eine ungewöhnliche Gattung von Pflanzen die Schönmalven – Zwei ihrer Vertreter sind die “strauchförmige Schönmalve” (Abutilon megapotamicum) und “Darwins Samtpappel” (Abutilon darwinii).
strauchförmige Schönmalve - Abutilon megapotamicum

Vorkommen und Verbreitung: In Europa kommen diese Arten nur als Zierpflanzen in Gärten und Parks vor. Die Gattung der Schönmalven (Abutilon) besteht aus 226 bis 297 Arten. Diese gedeihen hauptsächlich in den Tropen bis Subtropen (vorallem in Brasilien). 

Wuchsform: Die Schönmalven wachsen strauchförmig 1 bis 2 Meter hoch. Alle Schönmalven Arten sind nicht winterhart und sollten wenn möglich im Wintergarten überwintert werden. Im Volksmund werden sie als Chinesische Laternen bezeichnet . Sie kann sowohl als Zimmerpflanze oder Beetpflanze verwendet werden. Die meisten Schönmalven wurden bereits im 18. Jahrhundert nach Europa eingeführt.

Blüten: Sie auffällige Blüten, die wie bei strauchförmigen Schönmalve rot mit gelben Blütenblättern sind. Bei Darwins Samtpappel sind die Blütenblätter lachsfarben bis orange gefärbt.

Namensherkunft: Den Gattungsnamen “Abutilon” erhielt die Schönmalve von dem englischen Gärtner und Botaniker Philip Miller (* 1691 / ✝ 1771).

Die erste nachgewiesene Beschreibung von “Darwins Samtpappel erfolgte durch den Botaniker Joseph Dalton Hooker im Jahre 1871.

In seinen Aufzeichnungen ist die Rede von einer blühenden Pflanze. Diese erhielt er von seinem guten Freund “Mr. Darwin”. Er hatte eine Notiz beigelegt, das er die Pflanze aus einem Samen gezüchtet hat. Diesen Samen hatte Herr Darwin von dem deutschen Zoologen “Dr. Fritz Müller” erhalten.

Die Samen stammten aus Itzigahy (Provinz Santa Catarina) in Brasilien. Der lateinische Name “Abutilon darwinii” ist somit auf dieses Ereignis zurückzuführen.

Verbreitungs-Codes: keine (synthetisch)

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