Preiselbeere

Diese Beere ist vor allem als herb-süße Beigabe zu Wildfleisch bekannt – die Pflanze ist vor allem durch ihre roten Beeren im Wald unübersehbar.

Vorkommen und Verbreitung: Die Preiselbeere wächst vor allem in den trockenen, lichten Wäldern der Hoch- und Mittelgebirge. Typischerweise sind Heidel- und Preiselbeeren an den gleichen Standorten anzutreffen.

Wuchsform: Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 10 cm bis zu 40 cm. Häufig hat die Preiselbeere eine niedrige Wuchsform. Es handelt sich um eine mehrjährige krautige Staude. Die einzelnen Äste sind stark verzweigt. Am Ende dieser Zweige sitzen die Blüten, Blätter und Früchte. Die Äste haben eine grünliche Färbung. Die Wurzel kriecht ähnlich wie bei Heidelbeeren flach unter der Bodenoberfläche.

Blätter: Die Blätter sind eiförmig aufgebaut und haben eine dunkelgrüne Färbung. Die Oberseite der Blätter ist leicht glänzend, während die Ränder leicht nach innen eingerollt sind. Auf der Unterseite sind die Blätter hell- und dunkel gefleckt. Die Blätter haben zudem einen ledrige Oberfläche.

Blüte: Die Blüten sind weiß gefärbt und haben eine Glockenform. In seltenen Fällen haben die Pflanzen rosa gefärbte Blütenkrone. Sie sind nur 5 bis 8 mm lang. Sie bestehen aus vier miteinander verwachsenen Blütenblättern. Der Griffel steht deutlich aus der Blüte der Pflanze heraus. Um diesen Griffel bilden sich vier bis acht Staubblätter. Die Blütenstände sitzen in dichten Zweigtrauben. Die Blütezeit reicht von Juni bis in den Juli.

Früchte: Nach der Blütezeit bildet sich eine kleine zunächst grüne Beere. Diese reift zu einer rote Beere heran. Die Beeren sind kugelförmig aufgebaut und haben eine glänzende Oberfläche.

Besonderheiten

Gefährdung der Pflanze: Die Preiselbeere wird auf der Roten Liste von Deutschland als nicht gefährdet eingestuft.

Verbreitungs-Codes: A, M1, M2

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