Russel-Brandkraut

Eine beliebte Zierpflanze aus unseren Gärten – das Russel-Brandkraut (Phlomis russeliana). Sie stammt dabei ursprünglich aus Anatolien.
Russel-Brandkraut

Vorkommen und Verbreitung: Das Russel-Brandkraut wird in unseren Gärten und Parks als Zierpflanze verwendet. Sie stammt ursprünglich aus den Gebirgen im nördlichen Anatolien. Dort wachsen sie in Nadel- und Laubwäldern, Kahlschlägen und in Haselnuss-Gebüschen. Die Staude bevorzugt dabei trockene und sonnige Böden.

Wuchsform: Diese Art des Brandkrauts ist eine krautige, hohe Staude. Sie kann dabei eine Höhe von bis zu 1 Meter erreichen.. Die Wurzeln bilden weitere Ausläufer, wodurch es zu einer teppichartigen Pflanzengruppe kommt.

Blätter: Die unteren Laubblätter sind eiförmig. Am Grund sind sie herzförmig ausgeprägt. Sie sitzen zudem unter den Blütenkronen. Die Blätter haben eine hellgrüne Färbung. Auf der Oberseite haben sie eine leichte Behaarung.

Blüten: Die Blütenringe haben eine cremegelbe Färbung. Sie besitzen in zwei, drei selten auch fünf Blütenringen pro Pflanze. Die Blüten sind zygomorph aufgebaut. Die Blütenzeit reicht von Juni bis in den Juli.

Besonderheiten

Namensherkunft: Die Pflanze ist nach dem schottischen Naturforscher “Dr. Alexander Russell” benannt. Dieser erwähnte als erster die Pflanze in seinem Werk “Die natürliche Geschichte von Aleppo” im Jahr 1756. Zu seinen Ehren wurde der lateinische Name auf “Phlomis Russeliana” festgelegt.

Die tatsächliche Verbreitung reicht von Anatolien bis nach Syrien. Daher wird die Pflanze auch als “Syrisches Brandkraut” bezeichnet.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F, K

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