Salbei-Gamander

Eine unauffällige Pflanze in unseren Wäldern, dabei handelt es sich um eine wahre Bienen- und Hummel-Weide – der Salbei-Gamander.

Vorkommen und Verbreitung: Der Salbei-Gamander ist in lichten, grasigen Eichen- und Kiefernwäldern (seltener auch in Buchenwäldern) anzutreffen. Zum Teil ist die Pflanze auch in Heiden und an Wald- und Wegrändern anzutreffen. Sie bevorzugt dabei einen kalkarmen, modrig-humosen Boden. Sie ist in den Alpen auf einer Höhe von bis zu 1.100 Metern anzutreffen.

Wuchsform: Die Pflanze erreicht eine Wuchshöhe von 30 bis 50 cm. Sie hat eine verzweigte aufrechte Form. Der Stängel ist leicht zottig behaart. Es handelt sich um eine mehrjährige Pflanze. Die Pflanze vermehrt sich durch unterirdische Ausläufer.

Blätter: Die Blätter sind herzförmig aufgebaut und besitzen einen gekerbten Rand. Die Oberseite ist mit einem Netz von Blattadern überzogen. Sie sehen daher etwas den Blättern des Salbeis ähnlich. Die Grundfarbe ist hellgrün.

Blüten: Die Blüten des Salbei-Gamander sind grünlich-gelb gefärbt und in einer Ähre am Stängel angeordnet. Es handelt sich dabei um eine Scheintraube. Die Staubblätter haben eine rotbraune Färbung und stehen aus der Blüte heraus. Im Gegensatz zu anderen Lippenblütlern besitzt dieser Gamander keine Oberlippe. Die Blütenblätter besitzen eine raue Behaarung. Im Inneren der Blüte bildet sich sehr viel Nektar und ist somit eine beliebte Pflanze bei Bienen und Hummeln. Die Blütezeit reicht von Juli bis in den August.

Früchte: Nach der Blütezeit bilden sich die Früchte aus. Diese überwintern an der Pflanze.

Gefährdung der Pflanze: Die Pflanze ist auf der Roten Liste Deutschlands als nicht gefährdet eingestuft.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F, K

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