Bartblume

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Die „Bartblume“ (Caryopteris × clandonensis) ist ein Garten-Hybrid, welcher erst in den 1930er-Jahren erschaffen wurde.

Vorkommen und Verbreitung: Die Bartblume wird in Gärten oft als Zierpflanze verwendet. Sie ist für Beete, Steingärten und Vorgärten geeignet. Zudem kann sie in Kübeln gezüchtet werden, verträgt aber keine Staunässe. Die Pflanze bevorzugt einen durchlässigen, nährstoffreichen Boden und braucht einen sonnigen bis halbschattigen Standort. Es handelt sich um keine heimische Pflanze (Neophyt)!

Pflanzenbeschreibung

Wuchsform: Die Pflanze ist ein sogenannter Halbstrauch, da ihre Stängel im Gegensatz zu anderen Stauden verholzen können. So kann sie unter guten Bedingungen eine Wuchshöhe von bis zu einen Meter erreichen. Es handelt sich um eine aufrecht wachsende Pflanze, die im oberen Teil stark verzweigt ist. Die Bartblume gilt als teilweise winterhart muss aber wie der Lavendel vor Frost geschützt werden (sie ist bis zu -12°C frosthart). Die Triebe müssen im Herbst mit Laub und Tannenzweigen geschützt werden. Jährlich kann die Pflanze einen Zuwachs von 15 bis zu 60 cm haben.

Blätter: Die Blätter sind länglich-lanzettlich geformt (ca. fünf bis acht Zentimeter lang) und sind am Rand leicht eingesägt. Sie haben einen aromatischen Duft und eignen sich daher zum Räuchern. Zudem halten diese ätherischen Öle Läuse von der Pflanze fern. Die Oberseite der Blätter ist dunkelgrün bis blaugrün gefärbt. Auf der Unterseite haben sie eine grüngraue Farbe.

Blüten: Die Blüten bilden sich ab Ende Juli und blühen bis zum ersten Frost in kleinen Büscheln unter den Blattachseln der aufrecht stehenden Triebe. Sie haben eine kräftige blaue bis violette Färbung. Hierdurch sind die Blüten für Bienen und Hummeln ein wahrer Magnet. Sie verströmen zudem einen angenehmen Duft. Die einzelnen Blüten bestehen aus fünf miteinanderverwachsenen Blütenblättern. Aus diesen stehen die Blütennarben sowie violett gefärbten Staubblätter heraus.

Samen: Nach der Blüte bilden sich die kleinen Samenkapseln. In diesen reifen die schwarzen Samen heran. Nach dem sie reif sind fallen sie aus den Kapseln heraus.

Verbreitungs-Codes:  keine (synthetisch)

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