Brombeere-Arten

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Die „Brombeeren“ (Rubus sect. Rubus) sind durch ihre Stängel eine oft sehr stachelige Angelegenheit.
Da es sich um eine bestimmungskritische Sippe handelt wird auf dieser Seite zum Teil ein Überblick über einzelne Arten gegeben. Eine genaue Bestimmung der gezeigten Fotos ist nur sehr schwer bis nicht möglich!

Vorkommen und Verbreitung: Die Brombeere wächst vor allem in Wäldern, in Hecken und gilt zudem auch auf frischen Kahlschlägen. Zum Teil kommt die Pflanze auch in Heidelandschaften vor.

Pflanzenbeschreibung

Wuchsform: Sie wächst auf dem Boden kriechend bis zu kleinen Hecken aufrecht stehend. Die einzelnen Ausläufer / Stängel können eine Länge von 3 bis zu 5 Metern erreichen. Die sich so bildenden größeren Ansammlungen an Brombeeren werden von manchen Menschen zum Teil auch als störend empfunden.

Stängel, Blätter und Blüten: Die Stängel der Brombeere sind je nach Unterart mit großen bis kleineren, immer spitzen Stacheln besetzt und rot bis grünlich gefärbt. Die Stacheln dienen der Pflanze vor allem als Fraßschutz gegen Waldtiere. Die Blätter sind 3 bis 5-zählig gefiedert. Die Blüten bestehen aus 5 weißen Blütenblättern.

Früchte: Die Früchte haben zunächst eine rötliche Färbung. Später bei vollständiger Reifung färben sie sich schwarz und bestehen aus 20-50 kleineren Fruchtteilen. In diesen Fruchtteilen bilden sich die kleinen, länglichen Samen aus. Die Früchte sind vor allem bei Vögeln ein beliebtes Futter. Dien

Verwendung als Heilpflanze

Verwendung als Heilpflanze: Die Blätter können in einem Tee verwendet werden. Dieser ist reich an Gerbstoffen und wird deshalb in der Volksmedizin verwendet. Sie wirkt immunstärkend, wundheilend und blutstillend. Auch die Früchte haben einen hohen Gehalt an Vitamin C und Flavonoide. Die Früchte können bis in den Oktober gepflückt werden. Die Blätter werden von April bis in den September gesammelt. Diese können frisch oder getrocknet als Tee verarbeitet werden.

Besonderheiten

Namensherkunft: Der heutige Name „Brombeere“ stammt von dem alemannischen Wort >Brennbeere<. Zu den weiteren Namen zählen auch >Braunbeere und Brembeere<.

Volkstümliche Namen: Im Bayerischen gibt es für die Brombeere auch noch etwas seltsame Namen: „Hirschbollen“ und „Galsklösse (= Rossäpfel)“. Denn nach dem Volksmund gleichen die Früchte dem Hirschkot.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F, K

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