Brombeere, echte

Eine oft sehr stachelige Schönheit, die “echte Brombeere” (Rubus fructicosus).

Vorkommen und Verbreitung: Die echte Brombeere wächst vor allem in Wäldern, in Hecken, auf Kahlschlägen und auf Heiden vor.

Wuchsform: Sie wächst auf dem Boden kriechend bis zu kleinen Hecken aufrecht stehend. Die Stängel können 3 bis zu 5 Metern lang werden. Die große Ansammlungen an Brombeeren werden von manchen auch als störend empfunden.

Stängel, Blätter und Blüten: Die Stängel sind mit spitzen Stacheln besetzt und rot bis grünlich gefärbt. Die Stacheln dienen als Fraßschutz gegen die Waldtiere. Die Blätter sind 3 bis 5-zählig gefiedert. Die Blüten bestehen aus 5 weißen Blütenblättern. Die Früchte sind schwarz und bestehen aus 20-50 kleineren Fruchtteilen.

Verwendung als Heilpflanze: Die Blätter können in einem Tee verwendet werden. Dieser ist reich an Gerbstoffen und wird deshalb in der Volksmedizin verwendet. Sie wirkt immunstärkend, wundheilend und blutstillend. Auch die Früchte haben einen hohen Gehalt an Vitamin C und Flavonoide. Die Früchte können bis in den Oktober gepflückt werden. Die Blätter werden von April bis in den September gesammelt. Diese können frisch oder getrocknet als Tee verarbeitet werden.

Namensherkunft: Der heutige Name “Brombeere” stammt von dem alemannischen Wort >>Brennbeere<<. Zu den weiteren Namen zählen auch >>Braunbeere und Brembeere<<. Im Bayerischen gibt es zudem auch noch etwas seltsame Namen: “Hirschbollen” und “Galsklösse (= Rossäpfel)”. Denn nach dem Volksmund gleichen die Früchte dem Hirschkot.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F, K

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