Christrose

Hat keine Angst vor dem Frost, die “Christrose / Lenzrose” (Helleborus niger).

Vorkommen und Verbreitung: Die Christrose kommt in Laubmischwäldern und Kieferwäldern in den Alpen vor.,

Wuchsform: Die Pflanze bildet einen dicken, knorrigen Wurzelballen aus dem die langen, schlanken Nebenwurzeln entspringen. Aus dem oberen Teil der Wurzel bilden sich nur ein Blatt und ein Stängel. Am Ende des Stängels sitzt eine (selten zwei) Blüte.

Blätter: Die Blätter sind sieben- bis neunteilig und haben eine finger- bzw. fußförmige Aufteilung. Sie sind rau und fühlen sich wie Leder an. Die einzelnen Bestandteile des Blattes haben eine lanzettlich-längliche Form und sind leicht eingesägt. Interessant bei dieser Pflanze ist, dass die Blätter überwintern können. So stehen im Frühjahr noch die Blötter des Vorjahres neben den Blüten.

Blüten: Die Blüten sind weiß, rosa später grün werdend. Die Blüten bestehen aus 5 Blütenblättern. Sie öffnen sich bereits sehr früh im Frühling bzw. noch im Winter. Kultivierte Arten blühen bereits meist zu Weihnachten.

Giftigkeit der Pflanze: Alle Teile der Pflanze sind giftig. Es ist zudem zu vermerken, dass alle Pflanzen der Gattung “Helleborus” sehr starke Gifte enthalten. Im Fall der Christrosse handelt es sich um das Herzgift “Saponin Helleborin”.

Weitere volkstümliche Namen:

Gefährdung der Pflanze: Sie steht bereits auf der Roten Liste Deutschlands mit dem Gefährdungsgrad 3 (gefährdet) und sollte daher nicht gepflückt werden.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F, K

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