Gazanie

Sie strahlen mit der Sonne um die Wette, die “Gazanie (Gazania)”. Sie wird auch als Mittagsgold oder Sonnentaler bezeichnet. 

Vorkommen und Verbreitung: Bei der Gazanie handelt es sich um eine Zierpflanze. In unseren Breitengraden ist sie eine beliebte Gartenpflanze. Die Gazanie stammt ursprünglich aus den tropischen Regionen in Ost- und Südafrika. Inzwischen ist sie aber nahezu überall auf der Welt zu finden. Durch ihre tropische Herkunft ist sie in unseren Breiten nicht winterhart. Die Gattung umfasst ca. 16 verschiedene Arten.

Wuchsform: Die Pflanze haben eine niedrige Wuchsform und erreichen nur eine Höhe von 15 bis 50 cm. Sie bildet dicht über dem Boden eine Grundblattrosette.

Blätter: Die Blätter haben eine lanzettlich-schmale Form und haben eine grüne Färbung auf der Oberseite. Die Unterseite der Blätter hat eine silbrige Farbe.

Blüten: Die Blüten sind körbchenförmig aufgegebaut und besitzen längliche Blütenblätter. In der Mitte bilden sich zahlreiche, gelb gefärbte Röhrenblüten. Die Blüten erreichen eine Größe von bis zu 10 cm. Die Blütenstiele haben eine Länge von 15 Zentimetern. Pro Stiel bildet sich nur eine Blüte. Die Blütenblätter können eine gelbe, orange, rosa oder weiße Färbung haben. Die Blüten der Gazanie öffnen sich nur bei direktem Sonnenlicht. Sie kann an sonnigen Sommertagen von den ersten Sonnenstrahlen bis in die späten Abendstunden blühen. Ihre Blütezeit beginnt im April und reicht bis in den September. Die lange Blütezeit eignet sich als Nahrungsquelle für Bienen und Hummeln.

Besonderheiten

Volkstümliche Namen: Die Pflanze hat aufgrund ihrer Blüte zur Mittagszeit den Spitznamen “Mittagsgold” und “”Sonnentaler” erhalten. Die Blüten öffnen sich nur bei Sonnenschein. Sobald die Sonne untergeht schließen sich die Blüten wieder.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F, K (synth.)

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