Perlpfötchen, großblütiges

Selbst die kargsten Stellen machen dem “großblütigen Perlpfötchen” (Anaphalis margaritacea) keine Probleme.
Großblütiges Perlpfötchen

Vorkommen und Verbreitung: Die Perlpfötchen (Gattung: Perlkörbchen) kommen ursprünglich aus Nordamerika. Manche Arten stammen auch aus Tibet und dem Himalaya. Bei uns wachsen sie als Zierpflanze in Gärten. Zudem wachsen sie verwildert auf sonnigen Rasen vor. Die Pflanze ist auf karge und trockene Standorte bestens angepasst.

Wuchsform: Die Pflanze wird 40 bis 60 cm hoch. Die Blume ist mehrjährig und winterhart. Sie übersteht im Winter auch durchaus Temperaturen von bis zu -30°C.

Stängel & Blätter: Die Pflanze besitzt keine grundständige Blattrosette. Die Blätter sitzen dicht an den Stängeln. Sie haben eine linear-lanzettliche Form und sind am Ende zugespitzt. Auf der Oberseite sind sie graugrün gefärbt und auf der Unterseite bilden sich kurze weiße Härchen.

Blüten: Die Köpfchen wachsen in einer Doldenrispe. Die äußeren Hüllblätter haben eine weiße Farbe. Die inneren Röhrenblüten sind gelb gefärbt. Sie blühen von Juli bis September, selten auch im Oktober. Die Blüten sind beim Anfassen etwas papierartig.

Verwendung als Heilpflanze: Sie wurde bereits von den Ureinwohnern von Amerika als Heilpflanze verwendet. Hier wurde ihr vor allem eine Heilwirkung gegen Kopfschmerzen, Rheuma und Erkältungen nachgesagt. In unserer Volksmedizin ist keine Verwendung der Pflanze bekannt.

Verbreitungs-Codes: AV, M1, M2, F?

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