Rispen-Sauerampfer

Einer der einheimischen Ampfer-Arten, der Rispen-Sauerampfer (Rumex thyrsiflorus). Er besitzt eine der ausgeprägtesten Blütenkronen.
Rispen-Sauerampfer

Vorkommen und Verbreitung: Der Rispen-Sauerampfer wächst vor allem an Bahnanlagen, Wegrändern auf Wiesen und brachliegenden Feldern. In ganz Deutschland ist die Pflanze nur zerstreut zu finden.

Wuchsform: Diese Sauerampfer-Art kann eine Höhe von bis zu 120 Zentimeter erreichen. Es handelt sich um eine mehrjährige, krautige Pflanze. Am Ende der Stängeln bilden sich die Blütenstände.

Blätter: Dicht über dem Boden bilden sich Grundblätter. Diese sind spieß- oder pfeilförmig aufgebaut. Sie besitzen einen langen Stängel. Dabei sind die Blätter drei bis vier Mal so lang wie breit. Die oberen Stängelblätter sind sehr schmal lanzettlich aufgebaut. Dabei sind sie stängelumfassend. Die Blätter rollen sich an den Rändern etwas ein. Je nach Gehalt an Oxalsäure in den Blättern färben diese sich von dunkelgrün bis rötlich. Je höher der Gehalt ist, desto rötlicher sind die Blätter.

Blüten: Die Blüten des Rispen-Sauerampfer stehen in Rispen dicht beieinander. Dabei bilden sie mehrere verzweigte Blütenstände. Die Einzelblüten haben eine rötlich-braune Färbung. Bei den Blüten handelt es sich um Scheinquirle. Die Blütezeit reicht von Mai bis in den September.

Früchte: Nach dem Verblühen bilden sich kleine braune bis schwarze Nussfrüchte. Die Früchte sind zum Anfang der Reifezeit grün und später rotbraun. Um diese bilden sich zudem “Valven”. Dabei handelt es sich um die drei Blütenblätter die nach dem Verblühen die Nüsse umhüllen.

Gefährdung der Pflanze

Derzeit steht die Pflanze mit der noch nicht auf der Roten Liste Deutschlands. In manchen Bundesländern wird die Pflanze als Neophyt angesehen.

  • Baden-Württemberg: ungefährdet (Status: *)
  • Bayern: ungefährdet (Status: *)
  • Berlin: ungefährdet (Status: *) – Neophyt
  • Brandenburg: ungefährdet (Status: *)
  • Hamburg: ungefährdet (Status: *)
  • Hessen: ungefährdet (Status: *)
  • Mecklenburg-Vorpommern: ungefährdet (Status: *)
  • Niedersachsen: ungefährdet (Status: *)
  • Nordrhein-Westfalen: ungefährdet (Status: *) – Neophyt
  • Rheinland-Pfalz: ungefährdet (Status: *)
  • Saarland: ungefährdet (Status: *)
  • Sachsen: ungefährdet (Status: *)
  • Sachsen-Anhalt: ungefährdet (Status: *)
  • Schleswig-Holstein: ungefährdet (Status: *) – Neophyt
  • Thüringen: ungefährdet (Status: *)

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F, K

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