Roter Zahntrost

Roter Zahntrost (Odontites vulgaris) – es handelt sich um einen Halbschmarotzer, der sich von Nährstoffen anderer Pflanzen ernährt.

Vorkommen und Verbreitung: Roter Zahntrost wächst vor allem auf Äckern und Weiden. Die Pflanze ist zudem an Wegen und Wasserläufen zu finden. Die Pflanze hat sich in fast ganz Europa verbreitet.

Wuchsform: Die Pflanze erreicht eine Höhe von 15 bis 30 cm. Sie wächst krautig und besitzen aufrechte Stängel. Diese sind leicht behaart und haben eine purpurrote Färbung. Im unteren Teil auch zum Teil zu grün überlaufend.

Blätter: Die Blätter haben eine länglich-lanzettliche Form. Sie sind am Rand deutlich gesägt. Sie sitzen gegenständig am Stängel. Die Blätter der Pflanze haben auf beiden Seiten eine raue Behaarung und sind rötlich / grün gefärbt. Im oberen Teil der Pflanze sitzen die Blätter direkt unter den Blüten.

Blüten: Die Blüten sind zygomorph symmetrisch aufgebaut. Die Blütenkrone ist rötlich gefärbt und bestehen aus vier Blütenblättern. Die Oberlippe der Blüte ist deutlich eingekerbt. Die Unterlippe ist dreiteilig aufgebaut. Der Fruchtknoten ist zweiteilig und besitzt einen Griffel. Im Schlund der Blüte sitzen vier Staubblätter. Der Blütenstand besteht aus einer halbseitigen Ähre.

Besonderheiten

Halbschmarotzer: Die Pflanze wächst als Halbschmarotzer in der Nähe von anderen Pflanzen. Der rote Zahntrost parasitiert dabei Bäume, Getreide, kleine Sträucher und Gräser. Die Haarwurzeln dieser Pflanzen werden durch den Zahntrost mit feinen Saugorganen angezapft. Hierdurch werden Wasser und Nährstoffe aus der Wurzel entzogen. Halbschmarotzer daher, da die Pflanze auch durch ihr Chlorophyll auch eigene Nährstoffe produzieren kann.

Gefährdung der Pflanze

Gefährdung der Pflanze: Roter Zahntrost ist auf der Roten Liste von Deutschland als nicht gefährdet eingestuft.

Verbreitungs-Codes: A, AV, M1, M2, F, K

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