Von der Reschbachklause zum Steinfleckberg

Viele Wege führen auf den Lusen – aber heute gehen wir Abseits der ausgetretenen Pfade zum Steinfleckberg. Von dort hat man eine gute Sicht auf den Lusen!
Eine lange Tour mit tollen Ausblicken über den Bayerischen Wald – Wichtig: Der Steinfleckberg (1341 m) ist nur auf nicht markierten Pfaden vom 15.7. bis 15.11. erreichbar.

Die Tour ist ca. 16,4 km lang und bietet auf dem Steinmeer des Steinfleckberg einen wunderschönen Ausblick. Sie erfordert einiges an Kondition da die Länge nicht zu unterschätzen ist. Es gibt nur eine Gaststätten auf dem Weg – dafür muss aber ein etwas längerer Abstecher über den Lusen gemacht werden (zusätzlich 1 km – Hin- und Rückweg).

Aufstieg zum Grenzstein

Startplatz ist der Waldparkplatz am Reschbach bei Finsterau. Auf kleinen Wanderpfaden geht es stetig bergan zum Markfleckl. Oben angekommen steht man direkt an der Grenze zwischen Deutschland und Tschechien. Diese wird mit einem weißen Grenzstein markiert. Von hier aus kann man sich entscheiden, ob man den Abstecher über den Lusen zur Gaststätte noch zusätzlich macht. Der Grenzstein bildet gleichzeitig den Ausgangspunkt für die Tour zum Steinfleckberg. Der recht unbekannte Wanderweg führt direkt entlang der deutsch-tschechischen Grenze durch die mit Blaubeerbüschen bewachsenen Flächen. Von hier ist auch der Gipfel des Lusen zu sehen.

Durch die abgestorbenen Fichten und Tannen geht verläuft nur ein schmaler, unmarkierter Pfad. Ich empfehle ein Navigationsgerät zu verwenden, da der Verlauf des Pfades nicht auf allen Kartendiensten dargestellt wird.

Nach einiger Zeit biegt der Weg von der Grenze nach rechts ab zum Kirchlinger Stand. Hierbei handelt es sich um eine ehemalige Weide in mitten des Walds. Sie ist mit Graspolstern bewachsen. Auf dieser Wiese gibt es ein paar Trampelpfade. Dabei sollte darauf geachtet werden, dass ein Pfad nach rechts über die Wiese genommen wird.

Schutzhaus am Steinfleckberg

Der Pfad folgt den Steinfleckberg hinauf zum Steinmeer mit einer kleinen Hütte. Von hier aus hat man einen wunderbaren Blick auf den Lusen und das umliegende Land. Die Steine sind mit einer gelben Flechte bewachsen und leuchten leicht grünlich.

Dem Pfad hinter dem Geröllfeld weiter folgend geht es zur Schwarzbachklause. Hier steht bis heute die ehemalige Hütte der Klause. Auf einem Trampelpfad geht es am Berghang wieder hinauf. Die Schwarzbachstraße würde wieder direkt hinunter ins Tal führen.

Reschbachklause – Alte Klause

Vom Gipfel neben der Schwarzbachklause erfolgt der Abstieg über die Reschbachklause. Dabei handelt es sich um eine alte Klause in der Nähe der deutsch-tschechischen Grenze. Sie wurde bis in die 1950er Jahre noch zum Triften von Holzstämmen verwendet. Heutzutage ist sie unter Denkmalschutz gestellt und bildet einen kleinen Stausee. Nach einer Pause geht es dann dem Reschbach folgend hinunter ins Tal. An der Alten Klause sollte man unbedingt dem Reschbach und nicht dem Forstweg folgen. Der Pfad am Bach entlang bietet immer wieder schöne Ausblicke und führt ebenfalls direkt zurück zum Parkplatz.

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2 Antworten auf “Von der Reschbachklause zum Steinfleckberg”

  1. Marlene Daubner sagt:

    Wunderschöne Bilder! – DANKE – inspiriert mich zur nächsten Woid-Wanderung 🙂

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    1. Michael Richter sagt:

      Super! Freut mich das dir mein Beitrag gefällt. Die Wanderung ist wirklich klasse. Aber bitte beachten, dass man die Wanderung nur zwischen dem 15.7. bis 15.11. machen kann. Zum Schutz der Natur sind die Pfade an der deutsch-tschechischen Grenze außerhalb dieser Zeiten gesperrt.

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