Kap-Stachelbeere

Eine exotische Pflanze aus dem heimischen Garten, die “Andenbeere / Kap-Stachelbeere” (Physalis peruviana).
Blüte der Kap-Stachelbeere

Vorkommen und Verbreitung: Die Kap-Stachelbeere stammt ursprünglich aus Südamerika (vor allem aus den Anden, Peru, Bolivien und Chile). In unseren Gärten wird sie oft als einjährige Nutzpflanze angebaut. Die Pflanze bevorzugt das warmes Klima und ist in Südamerika mehrjährig. Aber in unseren winterlichen Bedingungen ist sie nicht winterhart.

Wuchsform: Sie bildet einen kleinen Strauch. Die Wuchshöhe beträgt 50 cm bis zu 2 Meter. Es handelt sich um eine mehrjährige krautige Pflanze. Die Stängel sind mit sehr feinen Haaren besetzt.

Blätter: Die ovalen bis herzförmigen Blätter können bis zu 10 cm groß werden. Sie haben einen ein bis vier langen Blattstiel. Der Blattrand ist ganzrandig. Sowohl Ober- als auch Unterseite der Blätter sind behaart.

Blüten: Die Blüten sind zwittrig und haben fünf Blütenblätter. Die Blüten sitzen an einem Stiel. Dieser hat eine Länge von 6 bis 8 mm. Die Krone ist hellgelb gefärbt. Im Inneren ist sie zudem mit fünf schwarzen Flecken besetzt.

Früchte: Die Früchte bilden sich aus den hellgelben Blüten. Die Früchte reifen in einer Art von Blattkokon heran. Dieser verändert während der Reifung die Farbe von grün nach gelb. Die reifen Früchte sind gelblich bis knallorange. Sie sind besonders reich an Vitamin A, B und C.

Besonderheiten

Weitere Namen: Die Kap-Stachelbeere ist unter anderem als Physalis oder Andenbeere bekannt.

Der Name Physalis bezieht sich dabei auf den Gattungsnamen. Der Gattungsname kommt aus dem griechischen und bedeutet so viel wie “Blase”. Ein weiterer Name der sich hieraus ergibt ist “Blasenkirsche“.

Verbreitungs-Codes: keine (synthetisch in D)

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